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Ständig müde – was kann dahinterstecken?

 

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In der Übergangszeit zwischen Winter und Frühling empfinden manche Menschen wortwörtlich die sogenannte Frühjahrsmüdigkeit. Dabei handelt es sich weder um eine Krankheit noch um Einbildung, sondern um ein reales Phänomen, das vor allem mit dem Temperaturwechsel zu tun hat. Wird es allmählich wieder wärmer, braucht der Körper eine Weile, um sich anzupassen. Die höheren Temperaturen tragen darüber hinaus dazu bei, dass sich die Blutgefäße weiten, der Blutdruck deswegen sinkt und man sich müde fühlt. In aller Regel ist dieser Prozess nach höchstens vier Wochen überstanden.
Ständige Müdigkeit muss aber nichts mit Frühjahrsmüdigkeit zu tun haben. Es gibt eine ganze Bandbreite denkbarer Ursachen, von denen einige vergleichsweise harmlos sind, die aber alle ernst genommen werden sollten.
Der offensichtlichste Grund für Dauermüdigkeit ist Schlafmangel. Dieser kann beispielsweise auch durch Stress entstehen, der einen nicht richtig ein- oder durchschlafen lässt. Auch nächtliches Schnarchen kann dazu führen, dass der Schlaf beeinträchtigt wird und man sich am nächsten Tag nicht richtig ausgeruht fühlt. Bei ständiger Müdigkeit ist es sinnvoll zu überprüfen, ob man ausreichend und vor allem störungsfrei schläft. Da zu wenig Schlaf auf Dauer ungesund ist, sollte man hier möglichst schnell Abhilfe schaffen.
Auch zu wenig frische Luft kann zu Müdigkeit führen, denn der Körper braucht eine gewisse Menge Sauerstoff. Liegt hier die Ursache, kann man mit häufigem und ausreichendem Lüften und Bewegung an der frischen Luft gegensteuern.
Lichtmangel zählt ebenfalls zu den Faktoren, die zu Müdigkeit führen können. Dieser schlägt meistens im Winter zu, wenn es weniger Sonnenstunden gibt.
Möglicherweise hilft es auch schon, mehr zu trinken. Flüssigkeitsmangel macht letzten Endes unter anderem müde. Dabei geht es auch darum, was man trinkt. Am gesündesten ist tatsächlich Wasser. Viel Kaffee entzieht dem Körper im Endeffekt sogar Flüssigkeit. Unter Umständen kann man der Müdigkeit also schon entgegenwirken, wenn man sein Trinkverhalten ändert.
Was und wie viel man gegessen hat, steht ebenfalls im Zusammenhang damit, ob man müde ist. So hat das Sprichwort vom sogenannten Suppenkoma, also der Müdigkeit nach dem Mittagessen, einen wahren Kern: Wenn der Magen mit Verdauen beschäftigt ist, benötigt er dafür viel Blut, das dem Körper deswegen nicht zur Verfügung steht. Da das Blut auch für den Transport von Sauerstoff zuständig ist, verringert sich die Sauerstoffversorgung des restlichen Körpers entsprechend. Zu umfangreiche oder zu schwere Mahlzeiten sorgen so für Müdigkeit. Zu wenig zu essen macht jedoch auch müde, denn dann fehlt dem Körper Energie.

Helfen ausreichend Schlaf, Licht, gesunde Essgewohnheiten und frische Luft jedoch nicht und man fühlt sich trotzdem ständig erschöpft, ist es wichtig, die Ursache abzuklären. Der Grund dafür, sich ständig schlapp und müde zu fühlen, kann zum Beispiel eine Unterversorgung mit einigen Vitaminen oder Mineralstoffen sein. So ist Müdigkeit ein typisches Zeichen für zu wenig Eisen, Vitamin B12 und Folsäure. Ob hier tatsächlich ein Mangel vorliegt, kann der Hausarzt feststellen und ein entsprechendes Präparat zum Ausgleich empfehlen, wenn sich der Mangel nicht durch die Ernährung beheben lässt.

Auch psychische Erkrankungen wie Depressionen und Burn Out können hinter ständiger Müdigkeit stecken.
Daneben gibt es auch Medikamente, die Müdigkeit oder Erschöpfung mit sich bringen können. Dazu zählen unter anderem einige Medikamente gegen Erkältungsbeschwerden und manche Blutdrucksenker. Bei Medikamenten, die man regelmäßig nehmen muss, kann man mit dem Arzt Rücksprache halten.
Müdigkeit kann darüber hinaus auch ein Symptom verschiedener körperlicher Erkrankungen sein. Dazu gehören beispielsweise Schilddrüsenerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus.

Müdigkeit muss zwar nicht auf größere gesundheitliche Probleme hindeuten, kann aber durchaus ein Anzeichen dafür sein. Wenn die einfachen Maßnahmen wie Schlaf, mehr frische Luft und ausreichend Flüssigkeit nicht helfen, ergibt es durchaus Sinn, mit dem Problem zum Arzt zu gehen. Wenn weitere Beschwerden dazukommen, sollte man sich ohnehin an den Arzt wenden, vor allem bei großem Durst, Schmerzen, Fieber, Gewichtsverlust und Übelkeit. Steckt hinter der Müdigkeit eine körperliche oder psychische Erkrankung, ist es wichtig, schnell eine Diagnose zu haben und mit einer entsprechenden Behandlung zu beginnen.
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