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Kopf-, Schulter- und Nackenschmerzen – was hilft gegen die Kombination?

 

© Racle Fotodesign Adobe Stock42173623
Die meisten Menschen sind irgendwann im Leben einmal von Kopf-, Nacken- oder Schulterschmerzen betroffen. Spannungskopfschmerzen gehören zu den häufigsten Arten von Kopfschmerzen überhaupt und haben ihre Ursache, wie der Name schon sagt, meistens in verspannter Muskulatur von Nacken, Schultern oder Rücken. Bei Spannungskopfschmerzen kann zuerst der Schmerz im Schulter-Nackenbereich auftreten, bevor der Kopfschmerz folgt. Es kann jedoch auch vorkommen, dass die Schmerzen vom Kopf aus abstrahlen.
Auch wenn man unter Migräne leidet, können auf den typischen Kopfschmerz zusätzlich Nackenschmerzen folgen. Außerdem können Nackenschmerzen, wenn man nichts dagegen unternimmt, im Laufe der Zeit chronisch werden und dann wiederum Langzeitschäden nach sich ziehen. Dazu zählen dann auch Kopfschmerzen und Migräne.
Die Kombination von Schmerzen im Schulter- und Nackenbereich sowie Kopfschmerzen ist also alles andere als selten und oft bedingt das eine das andere. Der Grund dafür ist, dass in dieser Region viele Muskeln miteinander verbunden sind und auch zwischen den Nerven in Kopf und Nacken Verbindungen herrschen, die bis ins Gehirn reichen, und sich weitere Nervenenden bis in die Schultern verzweigen. Muskeln und Nerven bilden im Bereich von Kopf, Nacken und Schultern also ein Netzwerk, sodass sich Verspannungen und Schmerzen schnell ausweiten bzw. von einem Ausgangspunkt aus in die Umgebung hinein ausstrahlen.

Was kann man aber gegen Kopf- und Nackenschmerzen tun? Ein Hausmittel zur Entspannung der Muskeln ist Wärme. Ein erwärmtes Körnerkissen, ein Schal, eine warme Dusche oder ein Bad können bereits helfen, die betroffene Muskulatur zu lockern.
Auch Techniken, die Muskeln ganz bewusst zu entspannen sowie Übungen gegen Verspannungen können helfen. Dazu zählt zum Beispiel, den Kopf vorsichtig von einer Seite zur anderen zu neigen, die Schultern zu kreisen oder hochzuziehen und wieder fallen zu lassen.
Werden die Schmerzen mit solchen Lockerungs- oder Entspannungsmaßnahmen nicht gelindert, kann kurzfristig auch ein Schmerzmittel helfen. Sind Verspannungen die Ursache für Kopfschmerzen, entspannt man häufig erst, wenn der Schmerz nachlässt. Schmerzmittel sind jedoch nie eine Dauerlösung und sollten deswegen nur selten und niemals über die empfohlene Dosierung hinaus eingenommen werden. Treten die Schmerzen häufiger auf, sollte man sich an einen Arzt wenden. Eine langfristige Einnahme von Schmerzmitteln kann schwere Folgen für die Gesundheit haben.

Um die Kombination aus Kopf- Schulter- und Nackenschmerzen dauerhaft zu lindern und im besten Fall ganz loszuwerden, helfen in aller Regel Bewegung und Entspannung am besten. Verspannte Muskeln haben ihre Ursachen meistens in Haltungsfehlern. Auch Zugluft kann für den sprichwörtlichen „steifen Nacken“ verantwortlich sein. Dann jedoch sollten die Beschwerden vergleichsweise schnell wieder abklingen und auch nicht häufiger auftreten.
Ein weiterer Grund für verspannte Muskulatur kann ein zu hoher Stresspegel sein.
Regelmäßige Bewegung ist dabei tatsächlich eine Maßnahme, die gleich in vielerlei Hinsicht hilft: Bewegung baut Stress ab und trainiert die Muskulatur. Wenn man speziell für die Schultern, den Rücken und den Nacken etwas tun will, sind Schwimmen, Yoga oder Pilates sehr hilfreich sowie ein gezieltes Krafttraining für die betroffenen Muskelgruppen.
Außerdem ist es ratsam, die eigene Körperhaltung immer wieder zu überprüfen. Wenn man ständig die Schultern hochzieht, stundenlang vorgebeugt über der Tastatur hängt oder den Rücken häufig einseitig belastet, sollte man zu einer gesunden Körperhaltung zurückfinden, um die Muskulatur nicht langfristig zu schädigen. Dauerhaft falsche Haltungen können Rückenschmerzen und auf lange Sicht sogar Probleme mit den Bandscheiben nach sich ziehen.

Kopf- und Nackenschmerzen sollte man in jedem Fall ernst nehmen. Wenn nichts dagegen unternommen wird, können verschiedene Langzeitfolgen auftreten. Zum Beispiel Entzündungen in der Schulter durch Schonhaltungen oder auch eine flachere Atmung, weil sich die Verspannung auf den Brustkorb ausdehnt. Wenn die Schmerzen also häufiger auftreten oder sich durch gängige Maßnahmen nicht beseitigen lassen, sollte man den Arzt aufsuchen. Das gilt vor allem dann, wenn die Schmerzen von weiteren Symptomen begleitet werden wie zum Beispiel einem Kribbeln oder Taubheitsgefühlen in den Schultern oder in den Armen.
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