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Gesund fasten, um sich gesund-zu-fasten?

Fasten nach der Fasnacht … ob aus religiösen oder sonstigen Gründen, im Frühjahr wollen viele von uns ihren Körper einem „Großputz“ unterziehen, um, vielleicht auch gewichtsmäßig etwas erleichtert, frisch durchzustarten.
Die Beweggründe, eine gewisse Zeit auf feste Nahrung zu verzichten, sind unterschiedlich: Manche nutzen diese Phase, in der körperliche Bedürfnisse wie das Essen zurückgestellt werden, um sich mehr der inneren Einkehr, dem Geistigen, der Spiritualität hinzugeben. Die reinigende Wirkung, das „Ballast abwerfen“, das neue Wahrnehmen, der bewusste Umgang mit Lebensmitteln, die Sensibilisierung für den eigenen Körper … das alles können gute Gründe sein, sich freiwillig einzuschränken.
Der Umstand, dass das Glückshormon Serotonin während der kargen Zeit vermehrt produziert wird, kann sogar für eine überraschend gute Stimmungslage sorgen, bis hin zu euphorischen Zuständen. Der Verdauungsapparat kann entlastet, eine Senkung der Blutfettwerte erreicht werden und sogar der Abbau von Entzündungsstoffen gefördert, während (auch durch erhöhte Flüssigkeitszufuhr) die Nierentätigkeit und vermutlich auch die Immunabwehr angeregt werden.

Zu beachten: Für Schwangere oder stillende Frauen sowie Kinder unter 14 Jahren sind Fastenkuren ungeeignet. Bei kranken Menschen muss individuell, unter Berücksichtigung des Krankheitsbildes und in jedem Fall nach Rücksprache mit dem Arzt, entschieden werden. Auch für Menschen, die hochbetagt oder untergewichtig sind, verbietet sich das Fasten von selbst.
Hat man sich für die zeitweise Enthaltsamkeit entschieden, steht man vor der Qual der Wahl. Drei beliebte Methoden wollen wir hier kurz vorstellen:
Heilfasten nach Buchinger – die wohl meist praktizierte Vorgehensweise, bei der konsequent auf feste Nahrung verzichtet, dafür aber viel getrunken wird.
Bei der Schroth-Kur dagegen sind bis zu 700 Kcal täglich erlaubt, allerdings nur in Form fettfreier und salzarmer Nahrung; typisch für diese Variante ist außerdem, dass sich Tage, an denen viel und solche, an denen wenig getrunken werden soll, abwechseln.
Das Basen-Fasten heißt so, weil ausschließlich basische Stoffe, wie Gemüse, Salat, Hülsenfrüchte …. auf dem Speiseplan stehen, dazu wird reichlich (mindestens drei Liter täglich) getrunken.
Die Dauer liegt meist, abhängig auch von den persönlichen Voraussetzungen, zwischen einer und vier Wochen, deren Anfang und Ende eine Umstellungsphase (Einstieg beziehungsweise Fastenbrachen) markiert.
Insbesondere, wenn noch keine Fasten-Erfahrung vorliegt, ist es ratsam, das Vorgehen mit dem Hausarzt abzusprechen.
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